Wahres christentum = Innere Religion

Die Ewige Religion

Geschrieben von Gegendenstrom am 15. Januar 2003 16:06:35:

Die Innere Religion ist das Leben in Gott, Der alle Menschen in Seiner Einheit und Liebe verbindet.

Das Leben im Geiste Gottes wurde und wird uns durch die Zehn Gebote Gottes und durch die Bergpredigt Jesu vom Geist der Wahrheit nahegebracht.

Der freie Geist, Gott, weht nicht in einer äußeren Religion
Gott ist der freie Geist und hat mit einer äußeren Religion, mit den Institutionen Kirche, nichts gemeinsam. Die Institutionen Kirche haben ihre Vorstellungen geprägt, wie Gott sein müsse und wie man Ihm zu begegnen habe, und haben ihre Gottesvorstellung ihren Gläubigen aufgezwungen, letztlich auch durch die Säuglingstaufe. Es sind äußere religiöse Vorstellungen, es ist das Gottesbild der kirchlichen Institutionen, das aber mit dem wahren Einen, Gott, nichts zu tun hat.
Äußere Religionen haben zur Anbetung ihrer Gottesvorstellung ihre jeweiligen Traditionen. Im Reich Gottes existieren weder äußere Religionen noch Traditionen. Die kirchlichen Amtsträger und viele Kirchengläubige sind in ihren Traditionen erstarrt.
So merken viele nicht mehr, wie menschenverachtend die Inhalte der konfessionell-kirchlichen Lehren sind. Für diese ist nach wie vor das, was im Alten Testament geschrieben steht, verbindlich.
Dem Propheten Mose wird dort z.B. an vielen Stellen untergeschoben, Gott selbst habe die Todesstrafe (damals: Steinigung) gefordert - z. B. für den, der seine Eltern verflucht, für den Ehebrecher, für den, der sich dem Urteil eines Priesters widersetzt, für Homosexuelle und vieles mehr. Gott werden viele hinterlistige Verhaltensweisen zugeschrieben. Seine Feinde solle man einlullen und dann umbringen. Und über Seiten hin gibt es natürlich auch „göttliche“ Anweisungen, welche Privilegien den Priestern gebühren und wie diese ihrerseits dafür sorgen sollen, daß Tiere in brutalster Weise gequält, gemordet, zerstückelt und verbrannt werden – wie es heißt, „zum beruhigenden Duft für den Herrn“... (3. Mose 3,5)
Das alles sind Lehren einer äußeren Religion. Ein Blick in die Geschichte zeigt, welche Früchte diese hervorgebracht hat. Man denke nur an Kreuzzüge, Ketzer- und Judenverfolgung, Inquisition, Hexenverbrennungen und vieles mehr.
Und wie ist die Stellung der äußeren Religion zu den Tieren, unseren Mitgeschöpfen?
Obwohl Jesus, der Christus, ausdrücklich jedes Töten - auch das Töten von Tieren - gegeißelt hat, befürworten die Amtskirchen Schlachthäuser, Tierversuche, Genmanipulation, ja selbst rituelle Grausamkeiten bestialischer Art an Tieren.

Die Innere Religion basiert auf der Freiheit Die Innere Religion hat keine äußeren Führer.
Menschen, die Jesus, dem Christus, nachfolgen, bilden als Gemeinschaft die Innere Religion. Diese hat keine Riten, keine Dogmen, keine Priester und Pfarrer und keine Mitgliedschaft, also auch keine Säuglingstaufe.
Die Innere Religion basiert auf der Freiheit, und Freiheit heißt, Gottes Liebe anzunehmen und Gottes Liebe zu lernen, um den Nächsten zu verstehen und ihn als Sohn oder Tochter Gottes zu achten.
Wer in seinem Leben die Gesetze Gottes Schritt für Schritt anwendet, der gehört der Inneren Religion an, ob er sich einer Gemeinschaft der Inneren Religion zuordnet oder nicht.
Menschen der Inneren Religion schließen sich in dem Bewußtsein zusammen, daß Gott Liebe ist und daß Sein Geist der Liebe, des Friedens, der Barmherzigkeit und Güte in jedem Menschen wohnt, in jedem Tier, in jeder Pflanze, in jedem Stein, ja in jedem Atom, in jedem Molekül, in jedem Wassertropfen.
Das Innere Christentum weist den Weg nach Innen zur Gottes- und Nächstenliebe und zeigt den stufenweisen Weg auf, damit der Mensch aus dem Dämmerschlaf des Egos herausfindet, also im Geiste der Freiheit erwacht.
Wahre Freiheit beinhaltet sowohl die Selbstachtung als auch die Achtung des Nächsten. Freiheit bedeutet also auch, frei zu sein von dem Denken gegen andere oder von dem Denken, daß andere dies oder jenes für uns tun sollen, das wir selbst tun könnten. Frei sein heißt, auf die einzige Autorität bezogen zu sein, auf die Intelligenz GOTT, um zu lernen, was Gottes Wille ist.
Nutzen wir unsere Freiheit im Willen Gottes, so dienen wir wahrhaft Gott und den Menschen.

Wahrer Glaube, Tatglaube, macht frei Wahrer Glaube ist der Tatglaube. In der rechten Tat, im Tun mit Gott, im Tun durch die Kommunikation mit dem ewigen Geist, ist die Hilfe da und das Spüren, daß Gott existiert und daß Gott hilft - jedem Sünder.





Antworten:

Die Ewige Religion