Re: es gibt keinen Sohn Gottes!

Die Ewige Religion

Geschrieben von Ahmet am 26. Februar 2006 16:47:25:

Als Antwort auf: es gibt keinen Sohn Gottes! geschrieben von Hans am 20. Februar 2006 17:21:

Hans: In der Bibel steht kein Wort darüber wie ich mich zu einer Persönlichkeit entwickle. Das ist aber das Hauptthema meines Lebens.

Ich sehe sehr wohl in der Bibel, wie man sich zu einer Persönlichkeit entwickeln kann. In den Büchern Mose siehst Du viele Beispiele, wie man nicht handeln sollte. Es wird Dir auch ein Weg (Weisung) gegeben, wie Du dich gegenüber deiner Mitmenschen und gegenüber Gott zu verhalten hast. Und wer den Sinn der Schrift erkennt und das in den Griff bekommt, der hat ganz Wohl eine starke Persönlichkeit. Der wirft sich vor keinem Menschen nieder, ausser vor Gott. Der sieht in jedem Menschen die Gleichberechtigung.

Hans: Das Christentum war die intoleranteste Religion aller Zeiten. Dieses Problem beginnt leider mit Jesus, der alle in die Hölle schickt, die ihn nicht als Sohn Gottes anerkennen wollen.

Jesus verlangt von uns nicht, dass wir ihn als Sohn Gottes sehen. Er verlangt von uns das, was unser Gott, der Schöpfer von uns will. Jesus ist nur sein Sprachrohr gewesen. Gott will, dass wir die Zehn Gebote halten. Nichts weiter!

Hans: Es war um die Zeitenwende große Mode sich als Sohn Gottes auszugeben.

Augustus wurde als Sohn des Apollo verehrt; Alexander der Große nannte sich Sohn des Zeus; Tiberius Claudius Nero nannte sich selbst "Sohn Gottes"; die japanischen Kaiser wollen die Söhne der Sonnengöttin sein ....

Wie ich Dir schon sagte. Es geht nicht darum, in Jesus den „Sohn Gottes“ zu sehen und meinen, damit sei es geschafft, in den Himmel zu kommen. Da es halt für das Römische Reich ein bedeutender Titel war, gaben sie gewissen Menschen diese Titel. Gott macht aber keine Unterschiede zwischen Menschen. Gott schaut auf das Verhalten der Menschen und urteilt nach diesem.

Hans: Das Christentum der katholischen Kirche hat mit Jesus soviel zu tun, wie ein Palast mit einer Hütte. Sie nennen sich Christen, aber sie sind keine Christen. Sie berufen sich auf Christus, aber machen sich ihre eigene Moral. Ihre größte Sorge gilt ihrem Profit und ihrer Rente. Es stört sie nicht, dass Jesus das Gegenteil forderte.

Die wahren Christen, die das Ideal der Armut gelebt haben, einige protestantische Sekten, sind von der heiligen, katholischen Kirche verfolgt und vernichtet worden. Das Schlimme ist, dass die Christen aus dem Foltertod Jesu nichts gelernt haben, sondern im Gegenteil in seinem Namen wieder Gerechte gefoltert, verfolgt und ermordet haben.


Das Christentum, und damit meine ich nicht Jesus v. Nazareth und seine direkten Lebensgenossen, sondern diejenigen, welche sich später erstmals selbst zum „Christos“ (hebr. Messias) ernannt haben, waren das pure Gegenteil von dem Manne aus Nazareth. Jesus wurde für ihre eigenen Interessen missbraucht.

Aber das gute ist, dass man das weiss und nur so kann man dem wahren Gott weiterhin dienen und Jesus v. Nazareth weiterhin als korrekten, toleranten Menschensohn ehren.

Gruss
Ahmet





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