Der Weg.
Geschrieben von beziehungsWEISE am 10. Februar 2002 02:51:44:
Mein Streben bedingt den Weg den ich gehe. Die kraftlose Alterung ist das verlorene Streben zum Ideal, denn meine geistig mittellose (sinnliche) Vorstellungskraft landete in einem neblig betrübenden und sich der Schwerkraft Tiefe annähernden Tal. Es ist da kein Weg mehr den ich gehe, denn Gleichgültigkeit zeugte alles das in mir was ich anhand meines schwerkraftgerichteten Erfahrungsweges nicht mehr verstehe, so dass ich jetzt dort bin wo ich die Hand vor den Augen nicht mehr sehe, wie soll ich also handeln geschweige denn noch, dass ich dazu auch noch gehe, gibt es doch in der Betrübnis des Nebels keinen heimleuchtenden Lichtstrahl, sondern nur irre Wege.
Das Wort ist der Weg, doch was ist wenn nur noch die erfahrungssüchtigen Augen denken, und das optisch Erfasste dazu neigt die Menschen zu lenken? So verschwinden sie dann in der ihnen hell erscheinenden Nebelwand, bar allem Wortverstand.
Als Mensch stehe ich zwischen der materiell erscheinlichen Schwerkraftwelt und Gott beziehungsweise zwischen zerstreuender Punktkonzentration und der geistigen Zusammenfassung im wahren Wort, denn es ist als Unendlichkeit im Menschen vor Ort.
Wer sich auf die Punkte der intellektuellen Zerstreuung konzentriert, der verschafft sich Leiden, denn er kann die Punkte des wechselhaften Genusses nicht meiden, und sich dadurch noch weniger für irgend etwas entscheiden, die Lauen (die da auf ihre Unschuld bauen), das sind die der Leiden.