Re: Verzeiflung - Imanuel Kant - Selbstbeobachtung
Geschrieben von Ahmet am 03. Dezember 2002 22:30:41:
Als Antwort auf: Re: Verzeiflung - Imanuel Kant - Selbstbeobachtung geschrieben von Peter am 03. Dezember 2002 10:48:31:
Hallo Cappucciono, Hallo Peter
>Imanuel Kant hat zuerst das Erkentnisproblem ausführlich durchdacht.
>Er kam zum Schluss: selbst wenn wir Gott weder beweisen noch
>widerlegen können, ist unsere praktische Vernunft, weil sie mit dem
>Ebenbildlichen arbeitet, geeeignet, Gebote zu finden.
>Das heisst: Die Gebote (zum Beispiel die Zehn) entstammen nicht von
>Gott selbst in ihrer Formulierung, sondern entsprechen der Entfaltung
>aus unserer praktischen Vernunft, welche uns täglich vor Augen führt:
>was du nicht willst, das man dir tue, das füge auch keinem anderen
>zu.
Ich wusste gar nicht, dass Imanuel Kant solche Gedanken hatte. Es hat aber schon etwas an sich. Eigentlich wäre die Welt ganz anders, wenn die Zehn Gebote von allen Menschen verstanden würden. Der Mensch kann die Gebote zwar mit Hilfe der Vernunft geschaffen haben. Jedoch halten kann es der Mensch trotzdem nicht. Warum wohl?
Dazu lese den früheren Beitrag unten.