Re: Ist Jesus wirklich auferstanden?

Die Ewige Religion

Geschrieben von Ken am 10. Februar 2006 00:04:

Als Antwort auf: Ist Jesus wirklich auferstanden? geschrieben von Ben am 30. Januar 2006 14:22:

Da die Debatte um die Auferstehung nicht ganz unkompliziert ist und ich da auch kein Experte bin, kann ich das für mich nicht entscheiden. Generell würde ich aber eher davon ausgehen, dass die Auferstehung nicht stattgefunden hat. Es gibt so viele Probleme mit dem christlichen Glauben, sollen die etwa alle nur "Teufelswerk" sein? Sollten all die Widersprüche und Probleme des christlichen Glaubens keine sein? Wie auch immmer, wenn die Auferstehung wahr wäre, wie würdest du das interpretieren? Etwa so, dass alle, die nicht an Jesus glauben, in's ewige Feuer gehen? Das übertrifft alles, was sich die besten Horror-Schrifsteller oder Drehbuchautoren ausdenken können. Oder glaubst du an Universal-Versöhnung? Wenn ja, auf welcher Grundlage? Es mag sein, dass der christliche Glaube von der Auferstehung abhängt. Die Auferstehung aber, selbst wen sie stattgefunden haben sollte, würde uns keine Informationen darüber geben, ob die Bibel recht hat. Welche Bibel überhaupt? Es gibt mehrere Versionen. Und welcher Vers? Bezüglich der wichtigsten Angelegenheit, wie man "erlöst" wird, widerspricht sich die Bibel ja selbst.

>Um die Frage konkreter zu halten: Ist Jesus tatsächlich am Kreuz von Golgatha gestorben, war drei Tage tot und ist danach wieder zum Leben auferstanden?
>Ich glaube ja, denn ich halte es wie Paulus, der schrieb, dass mit der Auferstehung Jesu der christliche Glaube steht und fällt (1. Brief an die Korinther, 15. Kapitel).
>Die griechischen Begriffe "anastänai" und "egeiresthai" werden grundsätzlich im Sinne von "Zurückkehr ins Leben" verwendet.
>Wie kann mann nun heute noch erkennen, ob Jesus tatsächlich auferstanden ist? Es gibt ja mehrere Ausweichtheorien (er war nicht wirklich tot, die Jünger haben den Leichnam gestohlen, etc).
>Das für mich ausschlaggebende Argument ist jedoch, dass Verhalten der Jünger. Noch Tage zuvor warensie vor der röm. Armee geflohen, hatten sich (bis auf einen) nicht nach Golgatha getraut, ja gingen sogar wieder ihren alten Berufen nach. Das Kapitel Jesus war mehr oder weniger für sie abgeschlossen.
>Nachdem sie sich jedoch von der Auferstehung Jesu UNMITTELBAR überzeugen konnten, waren sie bereit für ihren Glauben allein zu leben und zu sterben. Sie sind nicht mit sog. Märtyrern der heutigen Zeit zu vergleichen, denn im Unterschied zu ihnen, waren die Jünger selbst 'live' dabei. Sie glaubten nicht nur an eine Auferstehung, sie wussten es!! Würden sie für eine Lüge sterben, die sie selbst in die Welt hinausgetragen hatten? Wenn heutzutage jemand für seinen Glauben stirbt, weiß er es u.U. einfach nicht besser. Die Jünger wussten es!
>Mfg Ben





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