Re: So sicher?
Geschrieben von Dietmar am 11. April 2001 18:04:01:
Als Antwort auf: So sicher? geschrieben von Easy am 11. April 2001 09:58:20:
Zu Jesus kann ich nur sagen, daß er eine Art Wanderprediger war. er war kein Gott und auch nicht Gottes Sohn, sondern der Sohn von Herodes.
Ich halte mich hierbei schlicht an die Fakten und nicht an ein Buch voller Fehlinterpretationen, wie der Bibel.
Fakt ist, daß die Leute von damals etwas beobachtet haben, doch es waren nichts weiter als meterologische Phänomene und UFO-Sichtungen, die es heute auch noch gibt. Da die Leute es nicht verstanden, sahen sie in den Aliens Engel und in irgenmtwelchen Lichterscheinungen ein Zeichen Gottes.
Mit einem wirklichen Gott hat das überhaupt nichts zu tun.
Ich stufe die Kirche aus meiner Sicht in dieselbe unterste Schublade, wie die Sekten und die Nazis im 3.Reich.
Es sind eindeutig Unterdrücker. Die Kirche ist nichts anderes als eine große Sekte.
>Hallo, Dietmar, Klabund,
>ich möchte betonen, daß der nun folgende Text kein Bekehrungsversuch sein soll, sondern lediglich meine Meinung/Erfahrung/Glaube/Ansicht etc. widergibt:
>
>Es ist ein Unterschied, ob man Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde erfährt, oder ob einem irgendwelche Geistwesen aus der unsichtbaren Welt vorgaukeln, man hätte Gott erfahren. Durch die Lehren der Religionen kann man zur Kenntnis von einigen Aspekten der Wahrheit kommen, denn moralisches Empfinden ist durch das Gewissen dem Menschen nach dem Sündenfall nicht völlig abhanden gekommen.
>Ich glaube an das, was Jesus von sich sagte: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich." Folglich kann ich eine echte Begegnung mit Gott nur haben, wenn ich diesem Jesus vertraue. Es bleibt für mich augeschlossen, daß Jesus ein Irrer oder ein Lügner war. Niemand sonst hat einen derartigen Anspruch erhoben.
> Die Menschen neigen von Natur aus dazu, sich über andere zu erheben, wenn sie meinen eine Erkenntnis erlangt zu haben, sie neigen auch dazu, Macht für sich zu beanspruchen, Kontrolle auszuüben, und Christen bleiben auch unvollkommen und fehlerhaft solange sie auf der Erde leben. Letztendlich soll man sich nicht auf Menschen verlassen, denn man kann jederzeit enttäuscht werden.
>Daß Du nicht geneigt bist, den Schritt zu tun, auf Gottes Anklopfen zu antworten, das akzeptiere ich und das akzeptiert auch Gott, er drängt sich schließlich nicht auf. Nur beschwere Dich nicht über die Konsequenzen. Vielleich kann ich Dir dazu eine klein Lektüre empfehlen, und zwar Römerbrief, Kap.1 und Kap.2, Verse 1-16. Überhaupt der ganze Römerbrief hat es in sich.
>Selbst wenn jemand einmal ganz hochoffiziell beschließen sollte, daß Jesus ein Lügner wäre, und dies womöglich auch noch wissenschaftlich bewiesen haben will, dann würde uns Christen das nicht weiter jucken, denn wir haben unseren Verstand keineswegs ausgeschaltet, als wir gläubig wurden. Oder willst Du behaupten, daß Blaise Pascal und C.S. Lewis ihren Verstand nicht benutzten, als sie beschlossen, Gott zu vertrauen? Hast Du schon mal das
>Buch "Pardon, ich bin Christ" (Mere, Christianity) von C. S. Lewis gelesen? (erschien im Herder- und Brendow-Verlag). Würd' ich Dir empfehlen.
>Alle Religionen gehen davon aus, daß man sich zu Gott emporarbeiten muß, daß man ihm was vorweisen müsste. Ich stelle fest, daß ich den Ansprüchen Gottes von Gerechtigkeit niemals genügen werde,denn meine Fehler bleiben vor mir stehen und sie klagen mich an.
>Aber ich erfuhr, daß einem anderen Menschen meine Schuld angelastet wurde. Er wurde dafür bestraft. Dies war nur deshalb möglich, weil er ohne Sünde war. Auf ihn wiesen die alttestamentlichen Opfer von tadellosen Tieren hin. Er ist das eigentliche Opferlamm.Das ist der Mensch, der von sich behauptete, Sohn Gottes zu sein.
>
>Er ist mir zwar nicht "gräulich, tansparent und bärtig" erschienen ( Offenbarung Kap. 1 Verse 13-14 versucht ihn zu beschreiben so gut menschliche Worte es Können), und er hat auch nicht "1000 Jahre und mehr Entstehungsgeschichte der Bibel gezeigt und erklärt, so daß keine Fragen und Stirnrunzeln übrigblieben", sondern gab mir zu verstehen, daß ihm was an mir liegt, daß er bereit war für mich und alle Menschen seine Herrlichkeit und Allmacht aufzugeben und Mensch zu werden, um stellvertretend für mich die Gerechtigkeit zu erlangen, die vor Gott Bestand hat. Deshalb liebe ich ihn und halte an ihm fest, auch wenn ich nicht für alles eine Antwort bekomme, auch wenn auch ich manchmal zweifle. Ich erfahre doch immer aufs neue, daß die Antworten in seiner Person liegen.
>
>Viele Grüße, Easy
>P.S. Nur meine Meinung, die nicht geteilt werden muß ;-)